Keine Atomtransporte in Hamburg? 11 Uranerzkonzentrat Contaner gesichtet!

Da kam Zuletzt die Meldungen die Hafenfirmen Stoppen die Atomtransport…

Doch am Mo. 21.04.2018 fuhr ein Atomzug mit 11 Container Uranerzkonzentrat.

Diese verließen um 15:40Uhr dem Süd-West Terminal von C. Steinweg.

Um 18:40 Uhr verließen die Container mit „Yellow Cake“ dann den Hafenbahnhof Hamburg Süd. Video
Hier die Beschreibung der gesichteten Container mit UN Nummer 2912 und Radioaktivzeichen. Containerbeschreibung: Continue reading

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Atomtransporte: Hamburg weiterhin internationale Drehscheibe

Hamburger Hafen, internationale Drehscheibe für Atomtransporte – trotz eingeschränkten Verzicht auf Kernbrennstoff-Transporte

Unser Protest zeigt ersten Erfolg – unser Widerstand geht weiter!


Der Verzicht von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) auf Transporte von Kernbrennstoffen ist ein erster wichtiger Schritt. Die Gesamtmenge der Kernbrenstoffe 2017, die über den Hamburger Hafen ging betrug 367 Tonnen. Als Kernbrennstoffe gelten unbenutze Brennelemente, angereichertes Uranhexafluorid und Uran-Pellets.
Über die von der HHLA betiebenen Häfen (Unikai, Altenwerder CTA, Athabaskakai CTB) wurden 2017 über 180 Tonnen Kernbrennstoffe (49%) umgeschlagen und weitere 61 Tonnen Kernbrennstoffe (18%) im Transit abgewickelt.
Die restlichen 125 Tonnen Kernbrennstoffe (34%) wurden im Eurogate umgeschlagen. [*1]

Auch wenn nun die HHLA auf Kernbrennstoffe verzichten will, haben sie am „Unikai“ noch schnell Brennelemente für das neu gebaute AKW in Finnland umgeschlagen. [*1A] [*2]
Der Verzicht soll sich aber nicht auf die sonstigen radioaktiven Stoffe, die dem Zweck nach zur Verarbeitung zu Kernbrennstoffen (Vorprodukte) dienen, beziehen. Nach Auswertung der Drucksachen des Hamburger Senates wurden 2017 im Hamburger Hafen 7.756 Tonnen dieser sonstigen radioaktiven Stoffe transportiert. Dazu gehört das hoch giftige Uranhexafluoried (nicht angereichert) mit 3.741 Tonnen und Uranerzkonzentrat mit 3.918 Tonnen (entspricht ca. 200 Container). [*3]
Es finden aber auch über die Straßen im Hamburger Gebiet weitere Atom-Versorgungstransporte statt. So betrug die Gesamtmenge der Kernbrennstoffe 2017, die über das Hamburger Stadtgebiet abgewickelt wurden, über 850 Tonnen. Die sonstigen radioaktiven Stoffe machten 2017 insgesamt über 8.100 Tonnen aus. Continue reading

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Atomtransporte stoppen – aber mit System

Hamburgs Hafen: Eine internationale Drehscheibe für Umschlag radioaktiver Stoffe

Von uns ein Beitrag in der Zeitschrift „Waterkant„.

Hier unser Artikel als pdf: 2018-März_Waterkant-01-33_Atomtransporte

Systemoppositionelle Atomkraft Nein Danke (Gruppe Hamburg)

WATERKANT [ ISSN 1611-1583 ]
im 33. Jahrgang Zeitschrift fuer
Umwelt + Mensch + Arbeit in der Nordseeregion

herausgegeben vom »Foerderkreis WATERKANT« e. V.
(als gemeinnuetzig anerkannt) Sitz: D-48282 Emsdetten

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Atomtransporte mit Mehrzweckfrachtern aus Walvis Bay/Namibia über den Hafen von Hamburg – XIII

Hamburg: 
– In den Jahren 2014 bis 2018 (bis zum 18.03.18) erfolgen insgesamt 42 Transporte von Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) aus Walvis Bay/Namibia in den Hamburger Hafen zum Süd-West Terminal der C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co. KG, dabei wurden insgesamt rund 7333 Tonnen (Bruttomasse) Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) befördert. 

Firmengelände des Süd-West Terminals der Firma C. Steinweg

Firmengelände des Süd-West Terminals der Firma C. Steinweg

Vorbemerkung: Die inzwischen schon etwas ältere Auflistung der “Atomtransporte mit Mehrzweckfrachtern aus Walvis Bay/Namibia über den Hafen von Hamburg” (vom 07.04.17) wurde zwischenzeitlich überarbeitet: Neu aufgenommen sind u.a. die aktuellen Angaben des Hamburger Senats in der Drucksache 21/12376 „Atomtransporte durch Hamburg” (XXX) vom 23.03.18.

Über das Hamburger Stadtgebiet und den Hafen gehen eine Vielzahl von Atomtransporten. Hamburg ist eine Drehscheibe zur Versorgung der AKWs im internationalen Atomgeschäft. Uranoxide, das extrem giftige und ätzende Uranhexafluorid, unbestrahlte (neue) Brennelemente oder andere Produkte im Zusammenhang mit der Nutzung der Atomtechnologie werden im Hamburger Hafen umgeschlagen und/oder durch das Hamburger Stadtgebiet transportiert.

Aus den Angaben des Hamburger Senats in den Anfragen u.a. von der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft “Atomtransporte durch Hamburg“ (Drucksachen 21/12376, 21/11227, 21/10244, 21/9289, 21/8147, 21/6924, 21/5719, 21/4565, 21/3338, 21/2132, 21/1237, 21/416, 20/14621, 20/13644, 20/12701, 20/11730, 20/10795, 20/9883 und 20/8113) geht hervor, daß über den Hafen von Walvis Bay/Namibia zahlreiche Transporte von Uranerzkonzentrat (U3O8), auch “Yellow Cake” genannt, auf dem Seeweg in den Hafen von Hamburg erfolgten.
 
Recherchen und Beobachtungen führten zu dem Ergebnis:
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26.03.18 Uranerzkonzentrat-Transport aus Namibia über den Hamburger Hafen

Am 26.03.18 befand sich im Zeitraum kurz nach 16 Uhr (MESZ) und 18 Uhr im Hamburger Hafen auf dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd ein u.a. mit radioaktiver Fracht (9 x 20-Fuß Container mit Uranerzkonzentrat, Yellow Cake, auf drei Containertragwagen) beladener Güterzug ohne vorgespannte Lok.

Die drei Containertragwagen mit den neun Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) Containern kamen zuvor höchstwahrscheinlich, von einer dieselangetriebenen Rangierlok gezogen, aus dem Süd-West Terminal der C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co. KG und wurde dann weiter in Richtung des Hafenbahnhof Hamburg-Süd befördert. – Dort wurden offensichtlich weitere Güterwagen angekoppelt.
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Hamburg: Atomtransport aus Lingen mit dem Frachter ‘Link Star’ am 23.02.18 in das finnische AKW Olkiluoto

Ein erneuter Atomtransport nach Finnland erfolgte nachweislich am 23.02.18:
– Dabei wurden aus der Brennelementfabrik der Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF) in Lingen neue Brennelemente (“unbestr. BE”) in das AKW Olkiluoto in Finnland befördert.

Dieser Atomtransport erfolgte aus der Brennelementfabrik der Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF) in Lingen (Abfahrt: 23.02.18) auf dem Straßenweg in den Hamburger Hafen zum Unikai (UNIKAI Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH, Dessauer Straße 10, Schuppen 48), wo die radioaktive Fracht am 23.02.18 für den Seetransport umgeschlagen wurde. – Der Transport auf dem Seeweg nach Finnland wurde offensichtlich mit dem Ro/Ro Frachtschiff ‘Link Star’ (IMO-Nr.: 8805602, MMSI: 230191000, Rufzeichen: OIXX, Flagge: Finnland, Baujahr: 1989, Länge: 107 Meter) der finnischen Reederei Godby Shipping AB mit Sitz in Mariehamn/Finnland am 23.02.18 aus dem Hafen von Hamburg (Unikai, Liegeplatz 5/6) über den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) in den Hafen von Rauma/Finnland, wo das Schiff am 27.02.18 eintraf, durchgeführt. – Von dort aus ging der Atomtransport dann weiter in das finnische AKW Olkiluoto.
 
=> Aus den Angaben des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) in der Liste der Transportgenehmigungen für “Kernbrennstoffe” (“Gültige Beförderungsgenehmigungen nach § 4 Atomgesetz bzw. §§ 16 und 18 StrlSchV”)mit Stand vom 01.03.18 geht dazu hervor:
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Uranerzkonzentrat aus Namibia über den Hamburger Hafen am 01.03.18

Am 01.03.18 befand sich gegen 16:40 Uhr (MEZ) im Hamburger Hafen auf dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd ein u.a. mit radioaktiver Fracht (7 x 20-Fuß Container mit Uranerzkonzentrat, Yellow Cake, auf zwei Containertragwagen) beladener Güterzug noch ohne vorgespannte Lok.

Die beiden Containertragwagen mit den sieben Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) Containern kamen zuvor höchstwahrscheinlich, von einer dieselangetriebenen Rangierlok gezogen, aus dem Süd-West Terminal der C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co. KG und wurde dann weiter in Richtung des Hafenbahnhof Hamburg-Süd befördert. – Dort wurden offensichtlich weitere Güterwagen angekoppelt.
 
Gegen 16:45 Uhr (MEZ) traf aus Richtung Hamburg-Wilhelmsburg kommend eine rote Elektrolok (Lok-Nummer: 193 306, Typ: “Vectron”) der DB auf dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd ein, diese wurde anschließend dem u.a. mit Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) beladenen Güterzug vorgespannt.
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Gelber Tod auf Schienen…

Urantransporte stoppen! – Streckenaktionstag am 24.02.2018!

Am Sa. 24. Februar hatten verschiedene Gruppen zu Aktionen aufgerugen.

SAND beteiligte sich mit zwei Mahnwachen an den Ausgängen der S-Bahn in Veddel, unterstützt von u.a. Gegenstrom.

Weitere Aktionen von denen wir jetzt wissen fanden in Wilhelmsburg, Buchholz, Münster, Köln, Bonn, und bei der Region Trierer-Koblanz  statt.

Auf der Urantransporte Seite eine Bildgalerie: http://urantransport.de/aktionstage/streckenaktionstag-2018/

Hier einige Presseberichte:

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Atomfrachtschiff ‚Link Star‘ erneut bei der HHLA am 23.02.18

Hamburg: Die ‚Link Star‘ hat am 23.02.18 gegen 17:20 Uhr im Hamburger Hafen am Unikai der HHLA festgemacht.

Hier wurde / wird vorraussichtlich erneut heimlich ein Brennelemente Transport aus der Brennelementefabrik in Lingen in das finnische AKW Olkiluoto gebracht wie zuletzt am 21.01.2018. Zuvor wurden mehrere Transporte in dieser Art für das neubau AKW in Finnland (EPR) durchgeführt welcher nach massiver Kostenexplosion und Bauzeitverzögerung mit zahlreichen Mängeln demnächst in den heißen Probebetrieb gehen soll.

Das Ro/Ro Frachtschiff ‘Link Star’ (IMO-Nr.: 8805602, MMSI: 230191000, Rufzeichen: OIXX, Flagge: Finnland, Baujahr: 1989, Länge: 107 Meter) der finnischen Reederei Godby Shipping AB hat nach aktuellen Angaben auf marinetraffic vom 23.02.18 aus Rostock kommend im Hamburger Hafen am 23.02.18 gegen 17:20 Uhr (MEZ) am Unikai, Liegeplatz 5/6, festgemacht. – Das Schiff ist via NOK auf dem Weg nach Rauma/Finnland weitergefahren.

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Hamburg: Atomtransport mit der ‘Link Star’ am 21.01.18 in das finnische AKW Olkiluoto

Atomtransport aus Lingen mit dem Atomfrachtschiff ‘Link Star’ am 21.01.18 in das finnische AKW Olkiluoto über Hamburg.
 
Ein weiterer Atomtransport nach Finnland erfolgte nachweislich am 21.01.18:
– Dabei wurden aus der Brennelementfabrik in Lingen neue Brennelemente (“unbestr. BE”) in das AKW Olkiluoto in Finnland befördert

2018.01.20: Hamburg, HHLA Unika, Link-Star, Atomtransport, Foto Jerom Gerull

Dieser Atomtransport erfolgte aus der Brennelementfabrik der Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF) in Lingen (Abfahrt: 21.01.18) auf dem Straßenweg in den Hamburger Hafen zum Unikai (UNIKAI Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH, Dessauer Straße 10, Schuppen 48), wo die radioaktive Fracht am 21.01.18 (nach 03:30 Uhr (MEZ)) für den Seetransport umgeschlagen wurde. – Der Transport auf dem Seeweg nach Finnland wurde offensichtlich mit dem Ro/Ro Frachtschiff ‘Link Star’ (IMO-Nr.: 8805602, MMSI: 230191000, Rufzeichen: OIXX, Flagge: Finnland, Baujahr: 1989, Länge: 107 Meter) der finnischen Reederei Godby Shipping AB mit Sitz in Mariehamn/Finnland am 21.01.18 aus dem Hafen von Hamburg (Unikai, Liegeplatz 5/6) über den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) in den Hafen von Rauma/Finnland, wo das Schiff am 24.01.18 eintraf, durchgeführt. – Von dort aus ging der Atomtransport dann weiter in das finnische AKW Olkiluoto.
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